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Für die sommerliche Vorbereitung auf die nächste Langlauf-Saison eignen sich vor allem Schirollern, Inlineskating und Nordic Blading. Diese semispezifischen Trainingsformen sind bezüglich Anforderungsprofil und Bewegungsstruktur nahezu identisch mit dem Langlaufen [4].
    
Weiters zu empfehlen sind sportartspezifische Übungen am Gleitboard, Zugseil und Rollbrett sowie Imitationsläufe und Imitationssprünge. Ebenfalls nicht zu kurz kommen sollten allgemeine Trainingsmittel, wie z.B. Krafttraining in der Kraftkammer, Ausdauertraining (Laufen, Nordic Walking), Kraftausdauertraining (Radfahren, Schwimmen, Rudern/Paddeln) sowie Übungen und Spiele zur Verbesserung der Koordination und Motorik (z.B. Ballspiele). 
    
Im Folgenden wird speziell auf Schirollern, Inlineskaten und Nordic Blading eingegangen: 
  
Schiroller

Skating-Roller

Schiroller sind in 2 Varianten erhältlich: Skating-Roller und Klassik-Roller. Bindungen und Schuhe unterscheiden sich nicht von den im Langlauf verwendeten Produkten. Bei den Stöcken werden die herkömmlichen Spitzen gegen solche aus gehärtetem Stahl getauscht. Diese halten dem Abrieb beim Laufen auf Asphalt besser stand, daneben haben sie den Vorteil der besseren Bodenhaftung.

  

Für das Laufen mit Rollern gelten im Wesentlichen die selben Lehr- und Lernstrategien wie beim Langlaufen:   

  

Laufen mit Schirollern

Nach dem „Gewöhnen an das Gerät“ werden die Techniken des Wintertrainings angewendet. Lediglich beim Bergabfahren hat man Einschränkungen (kein Bremsen mit Pflug möglich). Beim klassischen Laufen gibt es noch Unterschiede im Setzen des Abdrucks und der Gleitphasenlänge. Weiters fehlt die Führung durch die Schispur, daher sind die koordinativen Anforderungen höher. In den Skatingtechniken herrscht nahezu vollkommene Übereinstimmung, man erzielt hier also die besten Transfereffekte [4].

  

Bei der Bekleidung passt man sich natürlich den Temperaturen an. Im Hinblick auf mögliche Sturzverletzungen ist allerdings im Sommer ein ausreichender Körperschutz (Helm, Handschuhe bzw. Handschützer, Ellbogen- und Knieschützer) erforderlich. Das Tragen von Signalwesten ist zwecks erhöhter Sichtbarkeit zu empfehlen.  

  
Inlineskating

Inlineskater

Das Skaten mit Inlinern ähnelt dem Schlittschuhlaufen bzw. teilweise den Skatingtechniken am Langlaufschi oder dem Training am Schiroller. Im Vergleich zu den beiden letzteren ist die Armbewegung beim Inlineskaten nicht trainierbar. Weiters ist die Verbindung Fuß-Unterschenkel, also das Sprunggelenk, im Schuh fixiert, was geringere Anforderungen an die Koordination stellt. Bei der Ausrüstung entfallen die Stöcke.    

  

Für Bekleidung und Schutz gelten dieselben Richtlinien wie für das Fahren mit Schirollern.  

  
Nordic Blading

Nordic Blading

Nordic Blading behebt das Defizit der mangelnden Trainierbarkeit der Armbewegungen beim Inlineskaten, indem es diese Technik mit Stöcken (mit gehärteten Stahlspitzen) kombiniert. Fallweise verwendet man dabei Schuhe mit längeren Rollenhaltern bzw. mehr Rollen. Dieses Sportgerät bietet die Möglichkeit, das Skaten im Sommer nahezu optimal trainieren zu können. Die Einschränkung ist lediglich, wie beim Inlineskaten, die Fixierung des Sprunggelenks im Schuh.  

   

Für Bekleidung und Schutz gelten dieselben Richtlinien wie für das Fahren mit Schirollern.

   
Achtung: das Laufen mit Schirollern und Inline-Skates auf öffentlich befahrenen Straßen ist verboten, man muss hierzu speziell ausgewiesene, asphaltierte Radwege oder Rollerstrecken aufsuchen!  
    
   
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